Nützliche Hausmittel gegen Schnupfen

Schnupfen

Die richtig kalte Saison hat nun begonnen und mit ihr auch die Erkältungszeit. Laufende Nasen und hustende Menschen sind nun keine Seltenheit mehr und egal wo man sich aufhält, ob in Bus oder Bahn, im Supermarkt oder in der Schule, überall schwirren die kleinen, fiesen Viren umher und attackieren unser Immunsystem. Erste Anzeichen sind meist eine verstopfte Nase und Kopfschmerzen. Steuert man nun nicht schnell dagegen, kann sich es schnell zu einer handfesten Erkältung ausweiten. Deswegen sind nun altbewährte Hausmittel gefragt, um den Schnupfen und damit auch die aufkommende Erkältung möglichst schnell und sicher zu stoppen.

Nasendusche mit Salzwasser

Eine Methode, den Schnupfen zu bekämpfen, sind Nasenduschen. Dazu geben Sie einen halben Teelöffel Salz in ca. einen viertel Liter warmes Wasser und verrühren es gut. Anschließend geben Sie diese Salzlösung in eine Nasendusche (erhältlich in allen Apotheken oder Drogerien). Nun den Kopf über das Waschbecken beugen, die Flüssigkeit mit der Nasendusche in ein Nasenloch hineingeben und aus dem anderen Nasenloch herauslaufen lassen. Nun das Ganze noch für die andere Seite wiederholen. Der Nutzen: die Nasenschleimhaut wird gespült und Krankheitserreger, Schleim und Pollen (im Frühjahr bei Heuschnupfen) werden herausgespült. Auf was man noch alles achten sollte bei einer Nasendusche, erfahren Sie auf dieser Seite.

Heißer Dampf mit Kamille oder ätherischen Ölen

Eine andere Methode gegen den Schnupfen ist das Inhalieren von heißem Dampf. Dieser greift die Krankheitserreger an und tötet sie ab, außerdem bewirkt er eine Befeuchtung der Nasenschleimhaut und damit eine Abschwellung. Geben Sie für ein solches Dampfbad heißes Wasser in eine Schüssel. Dazu kommen Kamillenblätter oder auch Kamillenöl oder Teebaumöl. Beugen Sie nun den Kopf dicht über die Schüssel und inhalieren Sie tief die Dämpfe. Damit diese nicht zu schnell entweichen können, hilft ein um den Kopf gelegtes Handtuch.

Zimmerluft feucht halten

Bei einem Schnupfen sollte man darauf achten, die Zimmerluft möglichst feucht zu haben. Dafür am besten ein feuchtes Handtuch über die Heizung hängen oder ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung stellen. Um die Wirkung noch zu verbessern, am besten ätherische Öle in das Wasser im Schälchen geben, so wir die Luft nicht nur angefeuchtet, sondern wirkt sich auch beruhigend auf die Nase aus.

Ansonsten helfen auch spezielle Erkältungsbäder (mit Eukalyptus), außerdem sollte viel Wasser oder Tee zu sich genommen werden. In das warme Wasser am besten Zitronensaft und etwas Honig geben und trinken.

Wichtig: Finger weg von Nasensprays!

Zunächst ist wichtig, dass man auf Nasensprays möglichst verzichten sollte. Diese bewirken zwar eine Abschwellung der Nasenschleimhaut und sorgen somit für eine komplett freie Nase und damit für einen erholsamen Tag und Schlaf. Allerdings haben diese Sprays gravierende Nebenwirkungen: denn schon nach nur einer Woche treten Abhängigkeitserscheinungen des Körpers nach dem Spray auf. Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich nämlich an das Spray und damit an die dadurch frei gewordene Nase, was zur Folge hat, dass nun die Nase nur noch durch das Spray frei bleibt. Die betroffene Person kann somit nicht mehr ohne das Nasenspray zu benutzen frei atmen, was ihn in einen Teufelskreis bringt. Er benötigt zum freien Durchatmen das Spray, welches aber der Verursacher der verstopften Nase ist (denn ein Erkältungsschnupfen ist meist nach spätestens einer Woche wieder weg). Die Abhängigkeit vom Nasenspray führ also dazu, dass die Nasenschleimhaut dauerhaft geschwollen ist. Nimmt man nun das Spray über einen längeren Zeitraum, zerstört man damit die Nasenschleimhaut, was zu Nasenbluten, Riechproblemen oder auch einer dauerhaft verstopften Nase führen kann. Deshalb ganz wichtig: wenn man ein solches Spray schon verwendet, dann unbedingt nur für ein paar Tage nutzen, auf keinen Fall länger!

Viel besser ist es deswegen, auf Nasensprays mit Meerwasser umzusteigen, diese befeuchten nämlich die Nasenschleimhaut und lindern somit auch Schnupfenbeschwerden, ohne dabei abhängig zu machen.

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de CC BY-SA 2.0

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