Was tun bei Halsschmerzen?

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Gerade in den kalten und ungemütlichen Monaten kann es schnell zu Halsschmerzen kommen, die aber bei einem gesunden Erwachsenen mit bewährten Hausmitteln sehr effizient behandelt werden können. Verspürt man das unangenehme Kratzen im Hals, empfiehlt es sich, den Hals- und Brustbereich sofort zu wärmen, ohne dabei zu schwitzen. Ein Schal sorgt für die nötige Wärme und die erhöhte Durchblutung führt mehr Antikörper an die Stellen, wo sie benötigt werden. Um die Viren aus dem Körper zu spülen, sollte möglichst viel getrunken werden. Statt kalter Getränke bietet sich die lindernde Wirkung heißer Milch mit Honig an. Auch ein warmes Bier soll helfen. Doch was kann man noch tun bei Halsschmerzen?

Als altes Hausmittel bei Husten und Halsschmerzen gilt der Saft aus Zwiebel und Zucker. Die Zwiebelscheiben werden einfach mit Zucker bestreut, und nachdem die Mischung über Nacht gezogen hat, sorgt der Saft am nächsten Tag für Linderung der Halsschmerzen. Natürlich können auch Kräutertees für eine genügende Flüssigkeitszufuhr getrunken werden. Besonders bieten sich Salbei-, Fenchel- und Malventee an.

Zur Unterstützung der Heilung empfehlen sich Halswickel, welche entzündungshemmend wirken und körpereigene Abwehrkräfte mobilisieren. Kalte Wickel eignen sich bei akuten Halsschmerzen, während warme Wickel bei lang anhaltenden Halsschmerzen eine gute Wirkung erzielen. Die Wickel sollten dann etwa eine Temperatur von 36 bis 37 Grad aufweisen. Daneben kann die Wirkung durch Quarkwickel erhöht werden. Der Quark wird dabei in der Stärke von etwa einem Zentimeter auf ein Leinentuch aufgebracht. Dieses wird um den Hals gewickelt und mit einem Schal fixiert. Ist der Quark trocken, kann der Quarkwickel abgenommen werden.

Ein ähnlicher Effekt wird mit zwei bis drei heißen Kartoffeln erreicht, welche zerdrückt auf ein Tuch gegeben werden. Bei dieser Anwendung muss darauf geachtet werden, dass die Kartoffeln keinesfalls zu heiß sind, was sich bei einer Probe am Unterarm gut erfühlen lässt. Haben die Kartoffeln die gesamte Wärme abgegeben, kann der Wickel abgenommen werden.

Auch das Gurgeln unterstützt den Heilungsprozess. Als Hausmittel gilt hier das Gurgeln mit Salzwasser. Wer grobes Meersalz zur Hand hat, gibt einen halben Teelöffel davon in eine Tasse mit lauwarmem Wasser. Mit dieser Lösung sollte mehrmals täglich einige Minuten lang gegurgelt werden, denn das Salz verfügt über eine desinfizierende Wirkung. Um die tiefer gelegenen Halsregionen zu erreichen, kann mit Kräutertee gegurgelt werden, der dann einfach heruntergeschluckt wird.

Bildquelle: Marc Samsom | Flickr CC BY 2.0

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