Steinschlag in der Frontscheibe ist ein Problem, das alle Autofahrer treffen kann. Ärgerlich ist es vor allem, weil es meist nicht aus eigenem Verschulden heraus geschieht. Auf der Autobahn oder auf der Landstraße können Autos, die vor einem fahren, auf dem Boden liegende Steine in die Luft schleudern und die eigene Frontscheibe treffen.
Kommt es zu Schäden, ist der Autofahrer im ersten Moment natürlich äußerst verärgert. Wie teuer ist der Schaden? Kommt die Versicherung dafür auf? Gibt es eventuell Möglichkeiten, die Schäden selbst auf kostengünstige Weise zu beseitigen?
Die schlechte Nachricht ist, dass ohne eine Teilkaskoversicherung die Kosten für den Austausch der Windschutzscheibe selbst übernommen werden müssen. Allerdings gibt es auch eine andere Möglichkeit, die Folgen des Steinschlags zu beseitigen – die Kunstharzmethode.
Hier übernimmt selbst die Teilkaskoversicherung gerne die Kosten, da diese Methode im Vergleich relativ günstig ist und auch für den Fahrer eine schnelle und komfortable Problemlösung darstellt. Innerhalb von 30-50 min kann der Sprung mit Kunstharz gereinigt und ausgefüllt werden. Die Frontscheibe sieht dann hinterher aus wie neu.
Es ist jedoch zu bedenken, dass der Weg mit dem Spezialharz nicht für alle Schäden geeignet ist. In der Regel darf der Steinschlag nicht die Größe einer Euro Münze überschreiten und muss mindestens 10 cm vom Frontscheibenrand entfernt sein. Hier gilt es einen Experten aufzusuchen, der den Schaden beurteilen kann.
Auf keinen Fall sollte man allzu lange warten, bis man eine Entscheidung trifft. Denn es besteht die Gefahr, dass die Scheibe komplett brechen kann. Insbesondere bei warmen Wetter oder Frost dehnt sich das Glas aus oder zieht sich zusammen, so dass beim Fahren auch eine Gefahr für den Fahrer besteht. Außerdem muss bei einem kompletten Bruch die Frontscheibe ausgewechselt werden, was ziemlich kostenaufwendig ist. Weitere Details und Tipps können unter auto.t-online.de und asklubo.com gefunden werden.
Bildquelle: jronaldlee | Flickr CC BY 2.0
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